Unsere Kursteilnehmer berichten von der INTERGEO 2011

Als ehemalige Kursteilnehmer der Weiterbildung „GIS und Webmapping“, bestens fachlich gerüstet und mit vielen Lebensläufen im Gepäck, betreten wir am 28.9 die Hallen der INTERGEO in Nürnberg. Wir sind neugierig auf neuste Softwareentwicklungen, spannende Technologien und  zukunftsversprechende Kontakte für einen baldigen Berufseinstieg. So stürzen wir uns in die Mengen und landen am ESRI-Stand, wo wir eine Einführung in ArcGIS 10 erhalten.

 

Weiter gehts vorbei an Ständen, wo großflächige Poster und Bildschirme mit 3D-Ansichten locken. So auch uns. Mächtige Brillengestelle auf der Nase, befördern uns über, unter und zwischen die Dächer Berlins oder lassen uns in schwindelerregenden Höhen über die Bogenbrücken Konstantins spazieren. Wir trennen uns nur schwer und verfolgen Kurzpräsentationen zum Thema Geoportal Saarland und QGIS-Anwendungen, die zwar inhaltlich sehr interessant, allerdings akustisch teilweise schlecht inszeniert sind, so dass unsere Denkapparate nach Erfrischung lechzen. Die gibts dann in Form von Getränken und einer spannenden Einführung in die Oberfläche und Bedienung der GEOvision³-Software am K2-Computer-Stand. Nach Austausch von Demoversionen, Lebensläufen und Infomaterialien schlendern wir, vorbei an erquickenden, aber inhaltlich fragwürdigen ausgestellten Sportwagen und Motorrädern, getuned mit schneeweißen Schönheiten, zur Laserscannerszene, wo wir imposante, Druck-Komplettsysteme beim rasanten Erstellen hochwertiger Kartenmaterialien beobachten können.

Als Umwelt- und Geowissenschaftler, mit Fachkenntnissen im Web-GIS-Bereich, ist der terrestris-Stand für uns besonders interessant. Fokus der Entwicklungen liegt vor allem auf der Entwicklung Open-Source-basierter Webtechnologien. Während terrestris derzeit lediglich Bedarf an Programmierern mit Erfahrung in JavaScript/AJAX  hat, sprechen uns Vertreter der Ingenieurbüros direkt auf aktuelle Stellenausschreibungen an und bekunden Interesse. Das tut gut. Weiter gehts, vorbei an feministisch angehauchten Ausstellern, zu modernsten Navigations-Geräten, die auch nach extremen Härtetest, noch unverschämt gut aussehen. Ausgestattet mit Moskito-Klatschen, schlagen wir uns durch das Angebot der OpenStreetMap-Ausstellung, fangen uns Exemplare des aktuellen GIS-Reports und beenden unseren Messebesuch, mit einem Bier unter Gleichgesinnten.

Zusammenfassend haben wir einen recht positiven Eindruck unserer ersten INTERGEO mitgekommen. Zwar war das Angebot an Informationen und Technologien recht vermessungslastig, nichts desto trotz haben wir viele Kontakte knüpfen und Einblicke in das erschlagende Angebot an GIS-Systemen gewinnen können. Und wahrscheinlich sind wir, dann berufserfahren, auf der nächsten INTERGEO in Hannover dabei.

Farid und Anne